Yoga ist eine der ältesten spirituellen Lehren, die bis heute überliefert sind. Bereits im 2. Jahrhundert vor Christus wurden die Grundregeln des Yoga vom indischen Gelehrten Patanjali systematisch in 196 so genannten sutras erfasst. Seit dieser Zeit bildeten sich verschiedene Wege und Lehrmethoden heraus, die heute nebeneinander existieren und gelehrt werden.

Es gibt vier klassische Yoga Wege: Der Weg des Karma-Yoga soll das tiefe Bewusstsein unserer Verantwortung für die gesamte Schöpfung fördern, Jnana-Yoga wendet sich besonders an die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen, Ziel ist die Ausbildung eines differenzierten Denkvermögens, das helfen soll, Einsicht in Grundfragen des Lebens zu bekommen. Im Bhakti-Yoga tritt die Religiosität und Spiritualität des Menschen in den Vordergrund, während Raja-Yoga, der “königliche” Yoga-Weg, auf das praktische Handeln im Alltag und die Vereinigung des individuellen Selbst mit dem universellen Bewusstsein gerichtet ist. Aus dem Raja-Yoga entstand der heute weit verbreitete Hatha-Yoga. Neuere Richtungen sind Kundalini-Yoga, der durch die Verbindung von dynamischen und statischen Übungen gekennzeichnet ist, Iyengar-Yoga, bei dem mit Hilfsmitteln wie Seilen gearbeitet wird und Bikram-Yoga, der Elemente aus Yoga und Fitness verbindet.

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In der Vergangenheit galt immer die Regel, dass bestimmte Erkrankungen eine sportliche Betätigung ausschließen. Auch wenn heute noch einige Menschen es unter dem Vorwand, krank zu sein, ablehnen, Sport zu treiben, sind die medizinischen Erkenntnisse inzwischen dort angelangt, dass Sport auch – oder gerade bei Vorerkrankungen sehr sinnvoll ist. Sowohl Asthma als auch Diabetes und Übergewicht schließen inzwischen die sportliche Aktivität nicht mehr aus.

Sport ist grundsätzlich für jeden Menschen gut. Viel Bewegung hält fit und auch eine Krankheitsprophylaxe wird durch ausreichende Bewegung betrieben. Aber auch wenn die Krankheit da ist, empfehlen inzwischen immer mehr Mediziner gezielte sportliche Aktivitäten.

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Wenn ein perfekter Laufstil angestrebt wird, sind die Arme meisten eher vernachlässigt. Dabei ist es ganz wichtig, auf eine gute Armarbeit Wert zu legen, um optimale Ergebnisse beim Laufen zu erzielen. Wer beim Laufen die Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Beine lenkt, verliert einen großen Teil der Effizienz, denn ein guter Läufer beginnt mit den Armen.

Wer also denkt, dass er nur mit den Beinen laufe, der liegt völlig falsch. Alle Bewegungen des Laufens, die ab der Hüfte abwärts durchgeführt werden, stehen und fallen in ihrer Effizienz mit dem Armschwung. Sogar der Laufstil kann eine Beeinflussung erfahren, wenn die Steuerung mit den Armen gezielt verläuft. Wer also im Oberkörper locker ist, dynamische Bewegungen vollführt und dabei eine gerade Linie anstrebt, hat auch automatisch den richtigen Laufstil.

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