Es gibt vier klassische Yoga Wege: Der Weg des Karma-Yoga soll das tiefe Bewusstsein unserer Verantwortung für die gesamte Schöpfung fördern, Jnana-Yoga wendet sich besonders an die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen, Ziel ist die Ausbildung eines differenzierten Denkvermögens, das helfen soll, Einsicht in Grundfragen des Lebens zu bekommen. Im Bhakti-Yoga tritt die Religiosität und Spiritualität des Menschen in den Vordergrund, während Raja-Yoga, der “königliche” Yoga-Weg, auf das praktische Handeln im Alltag und die Vereinigung des individuellen Selbst mit dem universellen Bewusstsein gerichtet ist. Aus dem Raja-Yoga entstand der heute weit verbreitete Hatha-Yoga. Neuere Richtungen sind Kundalini-Yoga, der durch die Verbindung von dynamischen und statischen Übungen gekennzeichnet ist, Iyengar-Yoga, bei dem mit Hilfsmitteln wie Seilen gearbeitet wird und Bikram-Yoga, der Elemente aus Yoga und Fitness verbindet.
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Sport ist grundsätzlich für jeden Menschen gut. Viel Bewegung hält fit und auch eine Krankheitsprophylaxe wird durch ausreichende Bewegung betrieben. Aber auch wenn die Krankheit da ist, empfehlen inzwischen immer mehr Mediziner gezielte sportliche Aktivitäten.
Wer also denkt, dass er nur mit den Beinen laufe, der liegt völlig falsch. Alle Bewegungen des Laufens, die ab der Hüfte abwärts durchgeführt werden, stehen und fallen in ihrer Effizienz mit dem Armschwung. Sogar der Laufstil kann eine Beeinflussung erfahren, wenn die Steuerung mit den Armen gezielt verläuft. Wer also im Oberkörper locker ist, dynamische Bewegungen vollführt und dabei eine gerade Linie anstrebt, hat auch automatisch den richtigen Laufstil.